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Leitungswasser trinken verbessert die Ökobilanz

Leitungswasser trinken und dabei noch die Umweltbilanz verbessern. Hört sich das nicht toll an? – Und ist es auch! Überlegen Sie sich selbst wie viele Plastikflaschen es weniger wären, wenn Sie von Wasser in Plastikflaschen auf Leitungswasser umstellen.  Sie trinken Wasser aus Glasflaschen? Auch dieses muss oft kilometerweit transportiert werden, und dabei wird permanent klimaschädigendes CO² produziert.  Leitungswasser trinken hat viele Vorteile: Man tut Gutes für die Umwelt (und die Gesundheit!), spart dabei noch richtig viel Geld und muss keine Kisten mehr schleppen.

E-book-Gratis-report-Sogar die Stadt Venedig hat mit einer neuen Werbekampagne für Leitungswasser trinken gestartet, da das Müllproblem in der Lagune schon lange überhand genommen hat.  „Wasser in Plastikflaschen, dass müsse nicht sein“ – so mal das Leitungswasser aus Quellen stammt und nicht aus Lagunen.

Lesen Sie selbst:
„Lieber das “Wasser des Bürgermeisters” aus dem Hahn als Tafelwasser aus der Flasche: Die Lagunenstadt Venedig versucht mit einer Werbekampagne für Leitungswasser, ihre Bürger von der Flasche zu entwöhnen. In der Stadt der Kanäle, der Brücken und Treppen stellt die Müllabfuhr eine gigantische Aufgabe dar, und ein großer Teil des Problems besteht aus Bergen von Plastikflaschen. Leitungswasser zu trinken, würde auch die Ökobilanz der Stadt verbessern, finden die Verantwortlichen.
Die Vorstellung, venezianisches Wasser zu trinken, scheint zunächst befremdlich – schwappt in den berühmten Kanälen doch eher trübe Brühe. Doch wie viele andere italienische Städte bezieht Venedig sein Trinkwasser aus natürlichen Quellen. Sie liegen gleich gegenüber denen, die eine bekannte Mineralwasserfirma anzapft.
Jeden Morgen zwischen 6 und 8 Uhr fegen die Müllmänner durch die historische Altstadt und türmen Abfall auf ihre Handkarren: täglich 2,4 Kilogramm pro Einwohner, das ist wegen der vielen Touristen mehr als doppelt so viel wie im Landesdurchschnitt. Zweimal die Woche wird auf der Tour ausschließlich Plastikmüll gesammelt, so groß ist die Menge.
Die Kampagne scheint bereits erste Wirkung zu zeigen. Als sie im zweiten Halbjahr 2008 gestartet wurde, fielen 260 Tonnen Plastikmüll an. Im zweiten Halbjahr 2009 waren es 237 Tonnen, zwölf Prozent weniger. Zudem stieg der Anteil der Bürger, die nach eigenen Angaben immer Leitungswasser trinken, von 2007 bis 2009 um 13 Prozentpunkte, wie Riccardo Seccarello, Sprecher des Wasserversorgers und Müllentsorgers Veritas, berichtet. Der Anteil derer, die angaben, nie Leitungswasser zu trinken, ging um fünf Prozentpunkte zurück.
“Wir versuchen, den Leuten begreiflich zu machen, dass unser Wasser gut ist und nachhaltig. Wir sagen nicht, sie sollen niemals Wasser aus der Flasche trinken”, betont er.
Beim Verbrauch von abgefülltem Wasser liegen die Italiener mit 194 Litern pro Kopf und Jahr weltweit in der Spitzengruppe, wie der Forschungsleiter der Umweltstiftung AGMA, Giorgio Temporelli, erklärt. Dadurch entsteht nicht nur Müll, sondern auch Kohlendioxid: Bei der Herstellung von 25 PET-Flaschen entstehen mehr als zwei Kilo CO2.
“Wenn die Leute Leitungswasser trinken, sparen wir die Kosten von Tafelwasser und nutzen der Umwelt, weil kein PET gebraucht wird.” In Italien gibt es hunderte von Quellen und 320 Mineralwasserfirmen. Sie füllen jährlich 12,5 Milliarden Liter ab, die bis auf eine Milliarde alle für den heimischen Verbrauch bestimmt sind. Wasser aus dem Norden wird in den Süden gekarrt und umgekehrt, was die Umweltbelastung noch erhöht.
Die von den Stadtvätern gerne aufgegriffene Idee, den Flaschenwasserverbrauch zu verringern, stammt eigentlich aus der katholischen Kirche. Die Diözese Venedig hatte vor zwei Jahren die Gemeinden aufgerufen, im Rahmen einer Kampagne gegen den Konsumwahn in der Fastenzeit auf Mineralwasser zu verzichten. “Wir fanden, dass die Familien passiv geworden waren angesichts all der Angebote, all des vom Markt geschaffenen Bedarfs”, sagt Pfarrer Gianni Fazzini. “Im Rahmen dieser Kampagne entstand der Einfall mit dem Mineralwasser, als Symbol für einen Bedarf, der erfunden und den italienischen Haushalten mit Gewalt aufgedrückt wurde.” Der frühere Bürgermeister Massimo Cacciari nahm die Kampagne auf.
Plakate mit seinem Bild forderten überall in der Stadt dazu auf, “das Wasser des Bürgermeisters” zu trinken. Die Stadt gab gratis 120000 Glaskaraffen aus, in denen Chlor aus dem Leitungswasser verdunsten kann, und will demnächst tausende wiederverwendbare Plastikbehälter ausgeben. Neue Plakate mit dem Bild des neuen Bürgermeisters sind auch schon gedruckt.
Irgendwie passt die Kampagne ja auch zu einer Stadt, in der man nicht schnell mal Getränkekästen in den Kofferraum packen und bis vor die Haustür fahren kann“ i)

Wasser und PlastikmüllNachhaltigkeit und Reduzierung der Umweltbelastung ist in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je geworden, und jeder kann so auf seine Weise einen Teil dazu beitragen.  Wenn Sie ein paar Dinge beachten, ist Leitungswasser trinken ohne Frage eine hervorragende Alternative. Erfahren Sie mehr und fordern Sie unseren Gratis-Wasser-Report an.

 >> ZUM GRATIS-WASSER-REPORT <<

i) http://www.neckar-chronik.de/Home/service/kuss-nc_artikel,-Lagunenstadt-startet-Werbekampagne-fuer-Leitungswasser-_arid,117491.html

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