Der Ruf des Leitungswassers

Wie steht es in Deutschland mit dem Ruf des Leitungswassers? Stehen die Deutschen zum Leitungswasser oder bevorzugen Sie eher Flaschenwasser oder sogar andere Getränke. Was ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie uns einen Kommentar oder eine Nachricht. Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel, gefunden bei www.o2elf.net:

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„Die einen sprechen von „Leitungswasser“, die anderen nennen es „Kraneberger“, „Hahnenwasser“ oder schlicht „Trinkwasser“. Bei unseren Nachbarn in Österreich ist Leitungswasser das wichtigste Getränk, noch vor Mineralwasser, und auch in der Schweiz ist man stolz auf das Wasser aus dem Hahn. In den letzten Jahren hat es ebenfalls bei uns an Beliebtheit gewonnen, denn es gibt viele gute Gründe, das kühle Nass direkt aus der Leitung zu trinken: Man kann auf die gute Qualität vertrauen, es ist nahezu überall verfügbar, kalorienfrei und mit durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter unschlagbar günstig. Noch dazu ist es ein nachhaltiges Lebensmittel, denn es braucht zum Beispiel keine Flaschen, keine Kisten und keinen LKW-Transport.

Während das Image von Trinkwasser lange darunter litt, von manchen als “Arme-Leute-Getränk” betrachtet zu werden und daher für die Bewirtung von Gästen selten in Frage kam, löschen heute immer mehr Deutsche ihren Durst mit Leitungswasser aus der Leitung: 64 Prozent der Deutschen trinken es täglich, und der Handel bietet mittlerweile eine beträchtliche Auswahl an Karaffen – zum Beispiel in edler Ausführung für die Gästebewirtung. Trotzdem, in der Gastronomie erfährt das deutsche Leitungswasser häufig noch keine besondere Wertschätzung. Woran liegt das, und ist das in anderen Ländern anders? Das Forum Trinkwasser ist diesen Fragen nachgegangen.

Leitungswasser im Restaurant – auch in Deutschland erwünscht? In den USA, in Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz: Eine Karaffe frisches Leitungswasser, teilweise zusammen mit dem Korb Brot auf dem Tisch, ist in diesen Ländern im Restaurant oft schon vor der Bestellung der Speisen eine Selbstverständlichkeit. Bei unseren Nachbarn in Österreich wird zu jedem Kaffee ein Glas Leitungswasser serviert. Einige Restaurants bieten dort ihren Gästen stolz ihr Leitungswasser an und bewerben dessen gute Qualität als lokale Spezialität. In Deutschland dagegen erntet der Gast nicht selten verdutzte Blicke, verlangt er nach Trinkwasser aus der Leitung. Der Gastronom verkauft lieber Wasser aus der Flasche, denn hier ist der Umsatz sicher. Dabei wünscht sich die Mehrheit der Deutschen das Angebot von Leitungswasser im Restaurant: 76 Prozent fänden diesen Service einer Umfrage des Forum Trinkwasser zufolge sehr gut und sympathisch. Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) wäre ein kostenfreier Leitungswasserservice sogar sicher beziehungsweise vielleicht ein Grund, das Restaurant öfter zu besuchen.

Und wie viel darf es kosten? Momentan ist das unterschiedlich und wird von jedem Wirt individuell gehandhabt – oft erhalten Gäste, die viel konsumieren und entsprechenden Umsatz bringen, ihr Leitungswasser kostenlos, andere hingegen zahlen dafür. „Wir meinen, das Angebot von Leitungswasser sollte nicht zulasten des Wirts gehen. Zum einen ist das Wasser aus der Leitung nicht kostenfrei, zum anderen stellen die Anschaffung zusätzlicher Karaffen, deren Reinigung und der Serviceaufwand Kostenfaktoren dar“, meint Dr. Helmut Eiteneyer vom Forum Trinkwasser.

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Cool und stylish – ein neues Image für Leitungswasser?

Leitungswasser als neues Szenegetränk in Deutschland? Das ist durchaus denkbar. Leitungswasser „cooler“ machen, dafür setzt sich die Organisation atip:tap ein. Sie verleiht unter dem Motto „Wir lieben Leitungswasser“ Lokalen und Kneipen in Berlin, die Leitungswasser ausschenken, ein Zertifikat. Dazu gibt es einen Aufkleber für das Fenster, der Leitungswasser-Fans schon von außen auf den Service aufmerksam macht. Ebenso das „soulwater project“: Restaurants verkaufen Leitungswasser in trendigen „soulbottles“, eigens für das Projekt designten Glasflaschen, und der Umsatz wird gespendet. Gespendet wird auch in München und zwar an den Verein „Münchner Tafeln“. Wer in teilnehmenden Restaurants Leitungswasser bestellt, zahlt den Preis für Mineralwasser und dieser Betrag wird komplett gespendet.

Leitungswasser in der Öffentlichkeit – gefragter Durstlöscher

Auch Städte und Kommunen animieren dazu, mehr Leitungswasser zu konsumieren. Das zeigen immer mehr kostenfreie Leitungswasserzapfstellen auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Mit einer Trinkwasser-App des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) findet jeder Nutzer auf Knopfdruck den nächstliegenden Leitungswasserbrunnen. Da sich gerade Leitungswasser sehr gut als Durstlöscher über den ganzen Tag hinweg eignet, setzt sich ebenfalls atip:tap für den Bau öffentlicher Leitungswasserbrunnen in deutschen Städten ein. Auch in Schulen findet man vermehrt Leitungswassersysteme, an denen die Schüler sich zwischen den Unterrichtsstunden kostenlos mit frischem Leitungswasser versorgen können.

Fazit: Dass Leitungswasser qualitativ hochwertig ist und bedenkenlos getrunken werden kann, scheint den meisten Deutschen bewusst zu sein. Ein „Vorzeige“-Getränk ist es noch nicht, doch zahlreiche Initiativen und Projekte ebnen den Weg dorthin.“ 1)

http://www.ihr-leitungswasser.de:  Auch wir sind der Meinung, das Leitungswasser ein hochwertiges und wichtiges Lebensmittel ist. Um wirklich die beste Qualität aus der Wasserleitung zu bekommen empfehlen wir Ihnen sich unseren Gratis-Wasser-Report herunterzuladen. Dort erfahren Sie noch mehr wertvolle Informationen zu unserem Leitungswasser. Viel Spaß!

1) http://www.02elf.net/allgemein/der-deutschen-wasser-202942

 

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